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Große Qualität beim Ranglistenturnier in Lohne

Bei den Herren setzte sich der Favorit Tillmann Erdborries vom Regionalligisten Club zu Vahr in einem hochklassigen Match gegen Lars Hoischen (TC Herford) mit 6:4 und 6:4 durch. Zuvor war der für TV Lohne spielende Christian Braun erst im Match-Tiebreak mit 3:6, 6:4 und 7:10 gegen Lars Hoischen (immerhin auf Platz 169 der Deutschen Tennis-Rangliste) gescheitert. Letzterer hatte auch in der zweiten Runde mit einem Lohner zu tun: Kai von der Assen verkaufte sich dabei sehr gut, hatte aber letztlich gegen den "Hochgeschwindigkeits-Tennis" des Herforders das Nachsehen. Eine starke Leistung zeigte auch Arkadiy Kharenko (TV Lohne), der erst in der zweiten Runde gegen den späteren Halbfinalisten Lasse Muscheites (Oldenburger TeV) mit 4:6 und 2:6 verlor.

Bei den Damen schied die an Nr. 1 gesetzte Lokalmatadorin Frederike Putthoff überraschend bereits in der ersten Runde mit 0:6 und 2:6 gegen die spätere Siegerin Lea-Katharina Jacob vom Tennispark Bielefeld aus. Auch Sarah Reimann vom Tennisverein Lohne musste sich zunächst gegen die sehr druckvoll spielende Victoria Veloso (DJK VfL Billerbeck) geschlagen geben, um anschließend im Finale der Damen-Nebenrunde mit 6:3, 2:6 und 4:10 erst im Match-Tiebreak als Zweitplatzierte vom Platz zu gehen.

Die Hauptrunde der Damenkonkurrenz gewann dann Lea-Katharina Jacob aus Billerbeck in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:3 gegen die erst 15-jährige Leonie Möller (SV Vorwärts Nordhorn).

TVL-Vorsitzender Josef Schlarmann war auch angesichts der Zuschauerzahlen sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers: "Warum nach Hamburg zum Turnier am Rothenbaum fahren, wenn auch hier vor Ort Tennis auf hohem Niveau angeboten wird", zeigte er sich von der Qualität der dargebotenen Spiele äußerst beeindruckt.

Großer Dank ging vom Turnierleiter Marco Schilcker an die Lohner Firma Schmidt-Thie-Plast: "Erst durch die Preisgelder von insgesamt 3000 Euro durch den Hauptsponsor bekommen wir dieses hochklassige Feld, das wir den Zuschauern bieten konnten!"

34. SgH-Turnier der Freitagsgruppe

Das  Doppelturnier der Lohner Freitagsgruppe 16/18 ist angesichts der 34. Auflage ein Klassikers für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger". Auch am 26. Januar 2019 erfüllte das Turnier wieder alle Erwartungen. Im Anschluss an den sportlichen Rahmen folgte ein wunderbarer Abend im Vereinsheim - und danach gab's tolle Nachrichten für SgH: 2276,74 Euro gehen an die Hungerhilfe.

Für die Novizen Karsten Ebersberg, Jörg Ankert, Philipp Krapp und Stefan Brümmer war's indes eine gelungene Premiere - allen voran für Turniersieger Brümmer und für Krapp, der es als Dritter aufs Podest schaffte. Zwischen ihnen landete Stefan Helms auf Rang zwei.

Den Turniersieg hatte sich Brümmer übrigens redlich verdient: Als einziger der 24 Spieler blieb er ohne Niederlage. Bei der Einschätzung seiner eigenen Stärke zeigte der Gewinner jedoch deutliche Schwächen - und war damit bei weitem nicht der Einzige. Im Schnitt wichen die geschätzten und die tatsächlichen Platzierungen um 7,2 Plätze voneinander ab. Gruppenpräsident Karlheinz Rohe blieb beim Eintreiben der Strafgelder rigoros und füllte somit im Eiltempo das Spendenkonto.

Karlheinz Rohe hatte als Judikative und Exekutive noch eine weitere Aufgabe: die Regelwidrigkeiten zu notieren und ebenfalls mit Strafgeldern zu ahnden. Schlägerwerfen, Abschießen von Gegnern oder Mitspielern, Spielen ohne sichtbare Startnummer - alles Verstöße gegen die Richtlinien des Doppelturniers. Mit dem Wissen, dass das Geld aufs SgH-Konto fließt, ließen sich die Sportler jedoch ohne große Überredungsarbeit die Scheine aus dem Portemonnaie ziehen.

Außerdem wurden sämtliche Strapazen im Nachgang mit einem herrlichen Essen der neuen Vereinswirtin Irma Schmidke belohnt. Lob gab's aber nicht nur für sie, sondern auch für Bernard Knies und Heiner Westerheide, die sich beide wieder unermüdlich für eine schöne Tombola und ein gutes Teilnehmerfeld engagierten.

Stichwort Tombola: Nach dem Essen stand der Losverkauf mit den beiden Losfeen Hubert Kreutzmann und Siegfried Deeken an. Über 1200 Lose wurden verkauft - und jeder Käufer durfte sich über einen Gewinn freuen. Bernhard Vahrmann sicherte sich den Hauptpreis, eine Ballonreise von Otto Hoping. Aber auch der Reisegutschein von Schomaker, die Eintrittskarten für Spiele von Werder Bremen und Rasta Vechta sowie das von Christian Deters gestiftete halbe Schwein erfreuten die neuen Besitzer. Beim Ausklang des Abends wurde noch viel gefachsimpelt und die eine oder andere knappe Entscheidung diskutiert. Nicht zur Diskussion stand dabei eine Tatsache: Die Neuauflage steigt Anfang Februar 2020 - komme, was wolle.

Sommerturnier 2018

Das vierte Sommerturnier des Tennisvereins Lohne am 11. August 2018 hat mit einer Rekordbeteiligung alle Erwartungen übertroffen: 18 Damen zwischen 20 und 73 Jahren und 28 Herren zwischen 35 und 77 Jahren waren den Einladungen von Dorothee Kleine und Heiner Westerheide gefolgt.
Jede(r) Teilnehmer(in) spielte vier Doppel mit zugelosten Partnern/Partnerinnen. Dabei wurde darauf geachtet, dass jeweils ein erfahrener und ein weniger erfahrener Spieler ein Team bildeten. So wurden allzu krasse Leistungsunterschiede ausgeglichen.

Sportlich herausragende Leistungen erzielten bei den Damen:
Heike Barner (3. Platz),
Vivien Büssing (2. Platz, punktgleich mit Heike Barner) und
Dorothee Kleine (1. Platz)

Bei den Herren gingen die drei ersten Plätze an
Dr. Christian Godde (3. Platz),
Andreas Niemann (2. Platz) und
Jens Fischer (überlegener 1. Platz).
Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger!

Nach dem sportlichen Teil wurde bis weit in die Nacht gefeiert, die Gelegenheit um Vereinsmitglieder kennenzulernen, die man vorher z. T. noch nie gesehen hatte.

Dank gebührt:

  • allen Damen, die für leckere Kuchen und Salate gesorgt haben,
  • unserem Platzwart Heinz Macke, der das Turnier von der Herrichtung der Plätze bis zum Grillen in allen Angelegenheiten unterstützt hat und
  • unserer Vereinswirtin Irma Schmidtke, die es verstanden hat, alle Getränkewünsche der ca. 60 Gäste  problemlos zu erfüllen,
  • den Mitorganisatoren Thomas Bock, Josef Bruns und Christian Deters:
    Thomas Bock stellte seinen Grill und seine Lautsprecheranlage zur Verfügung, sorgte für die Saucen, grillte und wirkte bei den Einladungen mit.
    Josef Bruns sorgte für die Pokale, war dafür verantwortlich, dass der Zeitplan der Spiele eingehalten und die Ergebnisse festgehalten wurden. Er unterstützte die Wirtin tatkräftig bei der Versorgung der Gäste mit Getränken.
    Christian Deters besorgte das Fleisch und die Würstchen, half bei der Auswertung des sportlichen Teils und kümmerte sich um den finanziellen Aspekt des Turniers.
Erstes Ranglistenturnier im Juli 2018

Ein qualitativ gut besetztes Feld konnte das erste Damen- und Herren Ranglistenturnier aufweisen, dass vom 13.-15. Juli 2018 auf der Anlage des Tennisvereins Lohne als OLB-Cup angeboten ausgetragen wurde.

Dabei überraschten aber auch die heimischen Akteure, die durchweg achtbare Platzierungen aufweisen konnten. Im Finale der Damen unterlag die aus Vechta stammende Marie-Charlot Lonnemann (DTV Hannover) erst im dritten Satz Elisa Scholz (Großflottbeck). Für eine Überraschung sorgte die für TV Lohne spielende Frederike Putthoff, die als ungesetzte Spielerin erst im Halbfinale an die spätere Siegerin Elisa Scholz im Match-Tiebreak scheiterte. In der Nebenrunde der Damen hatte Sarah Reimann (TV Lohne) gegen Rieke Gillas (BW Halle) auch erst in drei Sätzen das Nachsehen (Sarah: „Und ich war so nah dran!“).

Bei den Herren überzeugte Arnd Weyhausen (TV Lohne), der erst im Halbfinale von Jannis Kahlke (TV Lechenich) bezwungen wurde, der bei diesem Turnier auch an Position 1 gesetzt war und in einem hochklassigen Finale Lars Hoischen aus Herford mit 6:3 und 6:4 schlug.

Auf starke Gegner stießen im Viertelfinale bzw. Halbfinale die ebenfalls für den TV Lohne spielenden Kai von der Assen und Serign Samba, die sich in ihren Spielen aber packende Ballwechsel lieferten.

Turnierleiter Marco Schlicker lobte die intensiven Spiele, die die Zuschauer an den drei Tagen sehen konnten: „Ein derartig hochwertiges Tennis hat es bisher in Lohne noch nicht gegeben!“ Die Tenniscracks, die zum Teil aus Bielefeld, Herford, Hamburg, Köln, Oldenburg, Bremen, Wilhelmshaven angereist waren (und auch teilweise in der Halle übernachteten), waren voll des Lobes von den idealen Bedingungen auf der Anlage. Daher kam bei der Siegerehrung  vom Vorsitzenden des TV Lohne, Josef Schlarmann, ein großes Lob an den Platzwart Heinz Macke.

OLB-Direktor Michael Arlinghaus erinnerte bei der Preisübergabe daran, dass seine Bank gerne derartige Veranstaltungen unterstützt. „Die tolle Atmosphäre, das qualitativ gute Feld und die dargebotenen Ballwechsel sind für uns Ansporn, ein derartiges Ranglistenturnier wieder nach Lohne zu holen“, blickte Clubchef Schlarmann zuversichtlich nach vorne.

2460 € für SgH: Neuer Spendenrekord der Freitagsgruppe 16/18

Voller Erfolg der 33. Auflage der bewährten Aktion des Tennisvereins Lohne
Nicht nur gute Laune, davon aber ganz viel, so das Fazit des Präsidenten der Lohner Freitagsgruppe 16/ 18. Bei seiner launigen Ansprache nach Ende des diesjährigen Tennisturniers der rührigen Gruppe kam ein Mann besonders gut weg: Cheforganisator Bernard Knies. Seit Wochen hatte er sich auf das Turnier vorbereitet. Dass alles wie am Schnürchen lief, sei ganz sicher sein Verdienst. Dafür gab es lang anhaltenden Applaus. Spiele, Essen, Tombola und die Gespräche zwischendurch und hinterher, alles war gelungen.

Grünes Licht gleich zu Beginn der Veranstaltung: Beim Einschreiben ab 15.30 Uhr waren alle 24 Spieler pünktlich vor Ort, bezahlten ihren Obolus und mussten, ohne Gegner und Partner zu kennen, sich an eine Position setzen, die zu erreichen war. Weit verbreitet war ein Understatement. Denn die meisten schätzten sich deutlich schlechter ein, als es hinterher realistisch war. Die 3 € "Strafgeld" pro abweichendem Platz brachten allein schon über 500 € in die Kasse.

Die Spiele konnten pünktlich starten und wurden ebenso pünktlich beendet. Vier Spiele á ca. 30 Minuten mit wechselnden Partnern und Gegnern hatte jeder Teilnehmer zu absolvieren. Oberschiedsrichter Knies musste nicht einmal ins Spiel eingreifen, Nebenschiedsrichter Rohe notierte aber etwaige Unsportlichkeiten. Sportlich gab es eine Überraschung, denn nicht Turnierfavorit Josef Schlarmann, gleichzeitig Clubchef, machte das Rennen, sondern gleich drei Spieler brachten es auf 4 Siege, sodass die Spieldifferenz entscheiden musste. Hier siegte Norbert Timphus, der nach 4monatiger Pause erstmals wieder das Racket in der Hand hatte, mit einem Spiel Vorsprung vor Andreas Niemann und Tobias Bruns. Spannende Spiele, faire Begegnungen, nicht immer mit dem letzten Ehrgeiz vorgetragene Aktionen prägten den Nachmittag. Nebenbemerkung: Michael Warncke, im Vorfeld zum Favoritenkreis zählend, gab ausgerechnet im ersten Match den Titelgewinn aus den Händen. Seine Ursachenforschung ergab: "Es waren noch keine Zuschauerinnen da."
Nach Ende ging es ins Clubhaus, wo mit etwas Wehmut Rosi und Peter Deeken ihre Gäste mit leckerem Braten, Gemüse und Bratkartoffeln verwöhnten, war es doch das letzte Mal für das bewährte Wirteehepaar, da Ende März ihr wohlverdienter Ruhestand ansteht. Karlheinz Rohe nahm sich bei der Siegerehrung ungewöhnlich viel Zeit und würdigte jeden einzelnen Spieler, sprach Lob und Tadel aus. Lob zum Beispiel für Sportkamerad Rudolf Chollewig, der sich in stark verbesserter Form sah und erstmals in den Top 20 landete. Tadel vor allem für alle, denen der Schläger nach "verkorksten" Ballwechseln aus der Hand geglitten war, die mit dummen Sprüchen zu Sportkameraden auffielen oder die durch besonders hohe Siege ihre Gegner demoralisierten. Alle Beteiligten beeilten sich, den angerichteten "Schaden" durch eine großzügige Spende wiedergutzumachen.

Der spannendste Teil des Abends für die vielen Spieler war wie immer die Tombola, bei der Rosi Deeken letztmals als Glücksgöttin die Lose zog. Keiner ging leer aus. Die Trainerstunde bei Regionstrainer Marc Senkbeil war ebenso begehrt, wie das Heimwerkerset, die Kiste Äpfel, der SgH-Kugelschreiber oder das Fotobuch, aufgelegt durch die Freitagsgruppe. Alle Preise waren Spenden. Spannung kam auf bei den letzten 8 Hauptpreisen, wobei die gerechte Verteilung dadurch gesichert war, dass derjenige, der einen Hauptpreis gezogen hatte, seine übrigen Lose abgeben musste. So freuten sich zwei Herren von der rührigen Gruppe der Christoph-Bernhard-Straße ganz besonders: Dieter Braje gewann die von Otto Hoping gestiftete Ballonfahrt und Stefan Helms das von Christian Deters gesponserte halbe Schwein. Aber auch die Gewinner des Reisegutscheins, des Navis, der Werder-Eintrittskarten oder des Essengutscheins von Hellas fanden dankbare Abnehmer.

In der letzten Halbzeit wurde dann in geselliger Runde noch der eine oder andere Ballwechsel durchdiskutiert, immer nach dem Motto: "Was wäre, wenn…". Einhelliges Fazit fast 12 Stunden nach Spielbeginn war: Eine gelungene Veranstaltung, Fortsetzung nicht nur erwünscht, sondern zwingend geboten. Ein weiterer toller Nebeneffekt des SgH-Turniers: die Summe von 2460 € Reingewinn, wie Knies nach Abrechnung aller Kosten resümierend feststellen konnte.

Jubiläumsturnier 40 Jahre TV Lohne

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Tennisvereins Lohne wurde das inzwischen etablierte Sommerturnier der Männer auf den schon eher herbstlichen Jubiläumstermin verlegt. Den Organisatoren war es gelungen, wieder 24 spielbereite Herren zwischen 40 und 77 Jahren auf die Plätze zu bringen. Parallel dazu gelang es Dorothee Kleine, der stellvertretenden Vorsitzenden des Tennisvereins, 20 Damen zwischen 18 und 68 Jahren ein eigenes Turnier mit dem gleichen Reglement durchführen zu lassen.

Gespielt wurden im Doppel vier Durchgänge a 25 Minuten mit stets wechselnden Partnern und Gegenspielern. Dabei wurde darauf geachtet, dass stets einem leistungsstarken Spieler ein nicht so erfahrener Partner zugelost wurde.

Das Spiel nach Zeit war für viele Teilnehmer/innen gewöhnungsbedürftig, weil ein Match auch unentschieden ausgehen konnte und mit dem Abpfiff das Spiel beendet war. Der Punkt wurde nicht zu Ende gespielt, das gab Anlass zu manchen Diskussionen.

Zwischen und nach den Spielen war reichlich Gelegenheit gegeben sich zu stärken, alle Getränke und Speisen wurden zum Preis von je einem Euro abgegeben.

Die Spieler der zweiten Herrenmannschaft um Ansgar Kellermann hatten sich im Vorfeld mit der Turnierleitung geeinigt, vorweg ein eigenes kleines Turnier zu spielen. Damit wurde einerseits anderen Interessenten die Möglichkeit gegeben, an dem Jubiläumsturnier teilzunehmen und andererseits allzu große Leistungsunterschiede im Teilnehmerfeld vermieden.

Zahlreiche Gäste feuerten die Teilnehmer/innen an, stärkten sich bei Kaffee und Kuchen und auch schon bei Bier und Steak im Festzelt, während sich die Kids auf der Hüpfburg vergnügten.

Christian Deters, Geschäftsführer des Tennisvereins begrüßte alle Gäste, er griff auch spontan in das Turniergeschehen ein, als Bernard Vahrmann aufgrund einer Zerrung nach dem zweiten Spiel verletzt aufgeben musste.

Die anschließende Siegerehrung wurde von den Organisatoren Dorothee Kleine und Heiner Westerheide vorgenommen. Westerheide erinnerte zunächst an den Blick auf die Tennisanlage, der sich ihm bot, als er vor 43 Jahren der Tennisabteilung von Blau Weiß Lohne beitrat:

„Der „Weiße Sport“ wurde auf drei Plätzen betrieben, Bälle, Schuhe und die gesamte Kleidung waren eben weiß und die Schläger aus Holz.

Heute ist das Bild natürlich sehr viel bunter, der Tennisverein ist seit vierzig Jahren selbständig, vom schmucken Tennisheim hat man einen tollen Blick auf die acht Außenplätze. Die ausgebuchte vereinseigene Tennishalle hat einen neuen Boden, der internationalen Standards genügt und ist mit modernster, stromsparender LED-Beleuchtungstechnik ausgestattet. Der TV Lohne ist mit 540 Mitgliedern heute der größte Tennisverein im Kreis Vechta, er weist die schönste Tennisanlage auf und hat als Zugpferd dank Sponsoring die leistungsstärkste Herrenmannschaft im Kreis.“

Trostpreise (je eine Dose Turnierbälle) gab es für diejenigen Teilnehmer/innen, die übermächtige Gegner/innen zugelost bekommen hatten. Der materielle Wert entspräche zwar nur etwa dem Preis für eine halbe Trainerstunde, so die Organisatoren, aber durch die Turniererfahrung sei den Bällen das Know How für Asse, gekonnte Stopps, Passierschläge und Winner schon einprogrammiert…

Anschließend wurden dann diejenigen gewürdigt, die es nicht ganz „aufs Treppchen“ geschafft hatten. Den undankbaren vierten Platz belegten bei den Damen Frauke Springub und bei den Herren Steen Sönnichsen. Bemerkenswert: Es mussten schon vier Siege erreicht werden, um überhaupt auf den vierten Platz zu kommen.

Die Pokale gingen unter lautem Beifall an Norbert Riesenbeck (3.), Thomas Marx (2.) und den starken Sieger Thomas Nordlohne.

Ebenso lautstark beklatscht wurden Nadine Zerhusen (3.), Claudia Westerheide (2.) und die souveräne Siegerin Sarah Reimann.

Bemerkenswert, dass die älteste Teilnehmerin immerhin den zweiten Platz belegte. Zusammen mit der Tatsache, dass die beiden ältesten Teilnehmer Alfred Beltle und Heinz Springub Plätze in der oberen Hälfte der Rangliste belegten, wurde klar, dass Tennis nicht nur für junge Menschen geeignet ist.

Heiner Westerheide bedankte sich bei seinen Mitorganisatoren Thomas Bock, Christian Deters und Bernard Knies und weiter bei allen Sponsoren, egal ob es sich um Kuchenspenden oder Geldspenden für Pokale, Speisen, Getränke oder das Festzelt handelte.

In sehr guter Stimmung wurde dann bis tief in die Nacht weiter gefeiert…

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